Landgericht Regensburg

Prozess gegen mutmaßliche Drogenhändler wird eröffnet


Kiloweise Heroin in Form von Brocken und Platten fanden die Einsatzkräfte bei den Durchsuchungen. Dafür müssen sich die Angeklagten ab 19. April vor dem Regensburger Landgericht verantworten.

Kiloweise Heroin in Form von Brocken und Platten fanden die Einsatzkräfte bei den Durchsuchungen. Dafür müssen sich die Angeklagten ab 19. April vor dem Regensburger Landgericht verantworten.

Von Simon Weiterschan

Ab Mittwoch, 19. April, wird vor dem Regensburger Landgericht ein Fall verhandelt, bei dem die Beschuldigten im Zeitraum von April 2020 bis April 2022 große Mengen Heroin und Methamphetamine verkauft haben sollen.

Laut Anklage sollen die Angeklagten zwischen April 2020 und April 2022 insgesamt 37 Kilo Heroin und 7,47 Kilo Methamphetamin in Regensburg und Umgebung verkauft haben. Den dadurch entstanden Erlös schätzt die Staatsanwaltschaft auf mindestens 1,1 Millionen Euro.

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Die Staatsanwaltschaft legt den Beschuldigten ein Verbrechen nach § 29a des Betäubungsmittelgesetzes zur Last. Bis Donnerstag, 13. Juli sind zwölf Fortsetzungstermine anberaumt.

Generell gilt bis zur Urteilsverkündung die Unschuldsvermutung. Die Beschuldigten gelten also so lange als unschuldig, bis das Gericht ihre Schuld nachgewiesen hat.