Fahrbahn gesperrt

Mann stirbt bei Unfall auf der A3 zwischen Rosenhof und Neutraubling


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Die Lastwagen wurden aufeinander geschoben.

Von Alexandra Wissinger und Redaktion Wörth

Gegen 13.30 Uhr ist es auf der A 3 zu einem schweren Unfall gekommen: Ein Lastwagenfahrer übersah zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Neutraubling das Stauende und fuhr laut Polizeiinformationen ungebremst auf einen weiteren Lastwagen auf. Der Fahrer starb bei dem Unfall.

Bei dem Auffahrunfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg waren insgesamt fünf Lastwagen beteiligt. Ein Lastwagenfahrer fuhr auf einen im Stau stehenden Lkw auf, der wurde auf drei weitere Lastwagen geschoben.

Zunächst wurden die Feuerwehren wegen einer eingeklemmten Person alarmiert. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn in Richtung Nürnberg. Die A 3 wurde wegen des Unfalls in Richtung Nürnberg gesperrt.

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Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Gutachter wurde hinzugezogen

Der Fahrer des auffahrenden Lastwagens starb. Zwei Lastwagenfahrer wurden leicht verletzt, zwei weitere blieben unverletzt. Vier Lastwagen mussten abgeschleppt werden, einer war noch fahrbereit. Die Bergungsarbeiten dauerten bis Redaktionsschluss an, ein Gutachter war vor Ort, um den Unfallhergang zu klären.

Da sich der Unfall direkt bei der Auffahrt Rosenhof ereignete und Fahrzeuge somit nur kurz ab- und dann gleich wieder auf die A 3 auffahren konnten, hielten sich die Verkehrsbeeinträchtigungen einer Sprecherin der Polizei zufolge in Grenzen. Den Schaden schätzt die Verkehrspolizei Regensburg auf einen sechsstelligen Betrag. Die Einsatzleitung hatte die Feuerwehr Barbing übernommen.

1 Kommentare:


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Eduard K.

am 04.12.2023 um 23:36

Die Formulierung der Polizeisprecherin: "Beeinträchtigungen hielten sich in Grenzen" ist recht optimistisch ausgedrückt, gegen 17 Uhr reichte der Stau immer noch bis zu den beiden Wörther Ein/Ausfahrten zurück. Davon abgesehen ist es sehr traurig, daß es im potentiellen Staubereich von Rosenhof bis R-Ost regelmäßig und immer wieder zu schweren Auffahrunfällen am Stauende kommt. Ob diese Problematik jemals in den Griff zu bekommen ist? Eduard KARL, FW Straubing



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