NawaRo Straubing

Gegen den VfB Suhl endlich wieder einen Heimsieg feiern


Die NawaRo-Mädels wollen in der heimischen Arena endlich wieder über einen Sieg jubeln.

Die NawaRo-Mädels wollen in der heimischen Arena endlich wieder über einen Sieg jubeln.

Von hba

Die Mädels von NawaRo Straubing stehen vor einem sehr wichtigen Spiel. Die Truppe von Cheftrainer Bene Frank empfängt daheim den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Mit den Gästen haben sie aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Am Samstagabend empfängt NawaRo Straubing den VfB Suhl in der turmair Arena. Richtig knapp ging das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams aus - zu, Leidwesen der Straubingerinnen: Die 2:3-Hinspielniederlage schmerzt immer noch bei der Mannschaft von NawaRo. Damals schafften es die Straubingerinnen in den Tiebreak, am Ende stand jedoch eine 17:19-Niederlage im fünften Satz auf der Anzeigetafel. "Das Hinspiel war unsere erste große Siegchance und der Ausgang der Partie schmerzt noch immer ein wenig. Wir wollen aber keine Revanche, sondern einfach nur die Punkte holen", sagt Frank.

Sein Team sei aktuell gut drauf und gewappnet für das wichtige Spiel gegen den Tabellenachten, der sechs Punkte mehr auf dem Konto hat. Die Straubingerinnen gehen aus dem 3:2-Sieg gegen den Dresdner SC mit "gewaltigem Selbstvertrauen in die Partie", auch wenn die jüngste Begegnung gegen den SSC Palmberg Schwerin wieder mit 0:3 verloren ging. Auch die Gäste aus Suhl sind in einer guten Verfassung und konnten die letzten beiden Spiele gegen den VCO Berlin und den VC Wiesbaden gewinnen. Die Stärken von Suhl macht Frank vor allem auf der Diagonalposition aus. Auch in der Mitte hat der VfB mit McKenzie Jacobson eine über zwei Meter große Spielerin. Die Höhe der Gegner hatte den NawaRo-Mädels zuletzt ja immer wieder Mühe bereitet.

In der heimischen turmair Arena läuft es für die Straubingerinnen jedoch nicht gut. In der Hinrunde konnten sie hier nur ein einziges Spiel gewinnen und das Anfang Dezember gegen den VCO Berlin, der bislang noch keinen einzigen Sieg einfahren konnte. "Daheim ist es für die unerfahrenen Mädels ein ganz anderer Druck als auswärts. Sie wollen es vor den Fans besonders gut machen. Sie müssen aber lernen, damit umzugehen", sagt Frank. Vielleicht gelingt ein erster Schritt ja am Samstagabend. Zeit wäre es, für den zweiten Saisonheimsieg.

Wieder mitmischen können, wird Lisa Izquierdo, die zuletzt wegen Knieproblemem aussetzen musste. Aushilfs-Mittelblockerin Jil Döhnert wird am Spiel - entgegen der eigentlichen Pläne - nicht teilnehmen können.