"Es muss der Sau was bringen!"

Ferkelerzeuger äußern sich zur Vergrößerung der Kastenstände

Hälfte der Betriebe im Landkreis wäre zum Aufhören gezwungen


Die engen Kastenstände für Zuchtsauen sollen verbreitert werden. Für Ferkelerzeuger bedeutet das vor allem hohe Investitionskosten bei fragwürdigem Nutzen - auch für die Tiere.

Die engen Kastenstände für Zuchtsauen sollen verbreitert werden. Für Ferkelerzeuger bedeutet das vor allem hohe Investitionskosten bei fragwürdigem Nutzen - auch für die Tiere.

"Warum sollen wir mehr Geld und Arbeitszeit investieren, um hinterher weniger zu verdienen, als zuvor?" Auf diesen Kern reduziert sich im Wesentlichen die Abneigung der Ferkelerzeuger gegen die im Rahmen der Tierschutznutztierhaltungsverordnung geplante Vergrößerung der Kastenstände für Zuchtsauen in den Deckzentren. Von aktuell etwa 1,3 auf denn zirka 2,5 Quadratmeter Fläche sollen die Gitterboxen anwachsen, in denen die Sauen 28 Tage nach der Besamung sowie eine Woche vor dem Werfen und während der Säugezeit ihrer Jungen stehen müssen. Vier Ferkelerzeuger aus dem südlichen Landkreis erklären im Gespräch mit unserer Zeitung ihre Vorbehalte gegen die geplanten Veränderungen.

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