Gäubodenvolksfest

Volksfest-Endspurt für Antonia aus Rettenbach: "Ich ziehe voll durch"


Mega-Spaß auf dem Gäubodenvolksfest: Antonia Wipp mit ihren Freundinnen Sibylle, Julia sowie ihrer Schwester Angelina (v.li.). Bisher haben die Mädels keinen Volksfestabend verpasst.

Mega-Spaß auf dem Gäubodenvolksfest: Antonia Wipp mit ihren Freundinnen Sibylle, Julia sowie ihrer Schwester Angelina (v.li.). Bisher haben die Mädels keinen Volksfestabend verpasst.

Pendeln zwischen Job und Volksfest - Antonia Wipp (38) hat sich einen wahren Marathon auferlegt.

Ihr Plan: Erst ackern in der Frühschicht bei einem Discounter, dann abends von ihrem Wohnort Rettenbach (Landkreis Cham) ab zum Festplatz am Hagen in der Gäubodenstadt. An allen elf Volksfest-Tagen. Ein ziemlich ambitioniertes Programm!

Bislang hat Antonia die Doppelbelastung bestens weggesteckt, wie sie am Freitagnachmittag erklärt. "Ich fühle mich gut, gar nicht müde", sagt sie. Ihr Vorhaben hat sie bislang konsequent in die Tat umgesetzt. Jeden Abend nach der Arbeit war sie am Hagen, stürzte sich ins Volksfest-Getümmel. "Ich habe schon alle Bierzelte ausprobiert", erzählt sie. Ihr Fazit bisher: "Das Weckmannzelt ist das Beste." Ansonsten ist sie meist beim "Straubinger Eck" zu finden, die Fahrgeschäfte dagegen lassen sie eher kalt.

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Fesch, fesch: An jedem Volksfestabend trägt Antonia ein anderes Dirndl.

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Antonia hat alle Festzelte schon ausprobiert. Das Weckmannzelt ist ihr Favorit.

Auch im Endspurt gönnt sich die 38-Jährige keine Verschnaufpause: "Ich werde voll durchziehen." Immer mit dabei: Die Freundinnen Sibylle und Julia sowie Schwester Angelina, die ebenfalls keinen Volksfesttag versäumen. "Wir sind die vier Volksfest-Mädel", lächelt sie.

Übrigens, nur noch am Samstag muss die stellvertretende Filialleiterin in der Frühschicht im Discounter antreten, dann hat sie Urlaub. Das lässt vor allem für den Volksfest-Sonntag und den finalen Montag einiges erwarten.