Reisebus kontrolliert

Zoll stoppt mutmaßlichen Drogenschmuggler auf A3 im Kreis Straubing-Bogen

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Verschiedene Drogen fanden die Zollbeamten bei der Überprüfung. 

Verschiedene Drogen fanden die Zollbeamten bei der Überprüfung. 

Von Redaktion idowa

Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald haben vor Kurzem bei einer Kontrolle eines Reisebusses größere Mengen verschiedener Drogen bei einem Reisenden sichergestellt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. 

Laut Hauptzollamt Regensburg sei der Reisebus, der von Amsterdam nach Wien unterwegs war, auf der A3 im Kreis Straubing-Bogen kontrolliert worden. Im Rahmen der Kontrolle überprüften die Zöllner auch einen Nigerianer. Dieser habe angegeben, dass er seine Familie in den Niederlanden besuchen wollte. Seine Familie habe er jedoch nicht angetroffen. Die Frage nach verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren verneinte der Mann.

Während sich alle Reisenden während der Kontrolle außerhalb des Busses aufhielten, bemerkten die Beamten, dass der Mann Gegenstände in seiner geschlossenen Hand verborgen haben soll. Bei der Überprüfung stellten die Zöllner unter anderem zwei in Alufolie verpackte Ecstasy-Tabletten fest. Der Busfahrer informierte die Zöllner darüber, dass der Reisende neben seinem Handgepäck noch ein weiteres Gepäckstück im Stauraum des Busses mitführe. Der Mann habe jedoch bestritten, dass die dort aufgefundene Reisetasche ihm gehört. Zur weiteren Überprüfung der Gepäckstücke wurde die Drogenspürhündin „Cessy“ eingesetzt. Diese reagierte auf die Reisetasche, die dem Mann zugeordnet wurde.

Als die Reisetasche näher unter die Lupe genommen wurde, fanden die Beamten zwischen Kleidungsstücken rund 210 Gramm Marihuana, verpackt in Kunststofffolie. Zudem sollen sie drei ebenfalls in Kunststofffolie eingewickelte Päckchen Kokain mit einem Gewicht von 111,5 Gramm, 10,6 Gramm und 10,7 Gramm gefunden haben. Die beiden kleineren Päckchen seien in ihrer Aufmachung und Beschaffenheit zum Körperschmuggel geeignet gewesen. Weiterhin wurden eine Digitalwaage, eine große Menge unbenutzter Druckverschlusstüten sowie eine Tüte mit weißer Creme gefunden.

Gegen den Reisenden wurde ein Strafverfahren wegen Bannbruchs in Verbindung mit dem Betäubungsmittelgesetz sowie dem Konsumcannabisgesetz eingeleitet. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Zudem stellten die Beamten zwei Mobiltelefone, die Digitalwaage und die Druckverschlusstüten sicher.

Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München. Die Ermittlungsrichterin am Amtsgerichts Regensburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in Tateinheit mit Handeltreiben mit Betäubungsmitteln jeweils in nicht geringer Menge erlassen. Der Beschuldigte befindet sich in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt.

Die dem Beschuldigten vorgeworfenen Taten sehen nach dem Betäubungsmittelgesetz eine Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren vor. Die Entscheidung über das konkrete Strafmaß obliegt der Justiz.

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