Sechs Verletzte

Betriebsunfall beim „Alpen Coaster“ auf dem Gäubodenvolksfest

Nach einem Zwischenfall am Dienstag bleibt die Achterbahn im Historischen Bereich bis auf Weiteres geschlossen. Schon in den Tagen zuvor hatte sie offenbar technische Probleme.

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Das geschlossene Kassenhäuschen des 'Alpen Coaster' mit dem Zettel: „Wartung.“

Das geschlossene Kassenhäuschen des "Alpen Coaster" mit dem Zettel: „Wartung.“

Am Dienstag gegen 15.45 Uhr kam es auf dem Gäubodenvolksfest beim Fahrgeschäft „Alpen Coaster“ zu einem Betriebsunfall. Ein Wagen der Achterbahn soll auf einen anderen Wagen aufgefahren sein, teilt die Polizei am Mittwoch mit. Ursache war offenbar ein technischer Defekt. Offenbar konnte im Startbereich ein eintreffender Wagen nicht genügend abbremsen und fuhr auf einen bereits stehenden Wagen auf. Sechs Personen sollen leicht verletzt worden sein. Hierbei handele es sich um einen 26-Jährigen Mitarbeiter des Fahrgeschäftes sowie fünf Fahrgäste im Alter von neun, elf, zwölf, 48, und 50 Jahren.

Schon in den vergangenen Tagen hatte die historische Achterbahn mit Baujahr 1967 Probleme. Neu eingebaute Sensoren stoppten die Wagen in Holzstammoptik auf der 500 Meter langen Strecke. Mit Manpower von Angestellten des Fahrgeschäfts wurden den Waggons jeweils ein kräftiger Schubs gegeben und die Fahrt konnte mit neuem Schwung weitergehen. Nach dem Unfall am Dienstag bleibt der Betrieb des Fahrgeschäfts aber bis auf Weiteres eingestellt. 

Das Schild ist der einzige Hinweis, dass das Fahrgeschäft stillgelegt ist.

Das Schild ist der einzige Hinweis, dass das Fahrgeschäft stillgelegt ist.

Daniel Winklmaier, Leiter der Ausstellungs GmbH, betont, dass die Bauordnung der Stadt schnell vor Ort war. Das Fahrgeschäft ist nun vorübergehend stillgelegt. Sämtliche Wagen werden einzeln überprüft und der fehlerhafte Wagon repariert. Aber erst nach einer Überprüfung eines Sachverständigen für mobile Karussels könne der Fahrbetrieb wieder freigegeben werden.

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