Geologisch besonders
Donaupegel weiter niedrig: Führung zum Hungerstein bei Pfelling

Claudia Stecher
Der Hungerstein bei Pfelling hat sich in den vergangenen zwei Wochen zu einer regelrechten Sehenswürdigkeit und zum beliebten Ausflugsziel entwickelt. Betreten werden kann er seitdem ununterbrochen, je nach Wasserstand trockenen oder nassen Fußes.

Der Wasserstand der Donau ist momentan, wie mehrmals berichtet, sehr niedrig. Deswegen ist seit Ende Juli bei Pfelling (Stadt Bogen) auch der „Hungerstein“ wieder sichtbar. Graviert wurde der Stein 2018 von Hermann Mayer, bei einem Pegelstand von 2,25 Metern. 2022 tauchte er ein weiteres Mal aus den Donaufluten auf und in diesem Jahr nun erneut. Der aktuelle Pegelstand der Donau kann unter anderem auf der Homepage des Hochwassernachrichtendienstes Bayern abgerufen werden. Am Montagvormittag lag er im Bereich Pfelling bei rund 2,05 Metern.
Am Donnerstag, 13. August, gibt es eine Führung mit Hermann Mayer zum Hungerstein. Der bei Niedrigwasser auftauchende Felsen ist Teil des Donaurandbruchs - einer markanten Bruchlinie in der Erdkruste. Mayer gibt Einblick in die Geologie des Gebietes sowie Informationen zu den Wasserströmen der Donau. Treffpunkt der Teilnehmer ist um 19 Uhr am Rastplatz Donaublick/Hungerstein, bei der Brücke am Pfellinger Bach.











