Eine alte Tradition

Maibäume in Straubing-Bogen aufgestellt


Viele Vertreter aus den Mitterfelser Vereinen stellten mit Muskelkraft den Maibaum auf.

Viele Vertreter aus den Mitterfelser Vereinen stellten mit Muskelkraft den Maibaum auf.

Im Landkreis Straubing-Bogen werden derzeit nach längerer Corona-Pause wieder Maibäume aufgestellt.

Seit mehr als 50 Jahren wird in Mitterfels zum 1. Mai ein Maibaum aufgestellt. Damals stand er an der alten Schule in der Burgstraße, erinnert sich Altbürgermeister Heinrich Stenzel. Seit etwa 20 Jahren wird das Maibaumaufstellen von der Marktgemeinde und den Vereinen veranstaltet, direkt neben der Pfarrkirche Heilig Geist, mit Blasmusik der Blaskapelle und Bewirtung. Diesmal boten die Treuen Wachteln eine Brotzeit an, viele Kuchen waren gebacken worden und die Seniorenbeauftragte Martha Herrnberger stiftete ihre unnachahmlichen Vögerl und Striezel.

Baum mit 25 Metern

Im vorigen Jahr konnte nur im kleinen Kreis ein kleiner Maibaum aufgestellt werden, geschmückt mit selbst gemalten Tafeln der Mitterfelser Vereine. Eine gute Idee des Bayerischen Wald-Vereins mit Vorsitzendem Matthias Bscheid. Diese bunten Vereinstafeln schmücken auch in diesem Jahr den Baum. Er ist 25 Meter hoch und wurde von Altbürgermeister Heinrich Stenzel aus dem eigenen Wald gespendet.

Viele Helfer aus den Vereinen hatten sich eingefunden und stellten, nur mit Muskelkraft und den sogenannten Schwaiberln, die Fichte auf. Das Kommando hatte 2. Bürgermeister Konrad Feldmeier übernommen, unterstützt von mehr als 20 starken Männern aus den Vereinen. Auch Bürgermeister Andreas Liebl packte mit an. Auf dem Bagger Günther Dachs zur Sicherung des Baumes, Bauhofleiter Alois Breu stand bereit zur Befestigung.

In 45 Minuten hatten die Männer den Baum aufgerichtet, dessen Spitze minutenlang zwischen Kirchturm und Kirche schwebte. Zuletzt schraubte Feldmeier die Tafel mit dem Mitterfelser Marktgemeindewappen an. Ein Aufatmen: Es ist alles gut gegangen, viele haben mitgemacht und auch das Wetter hat gepasst.