Straubing Tigers

Die Straubing Tigers verlieren zwei Gesellschafter - Etat wird zurückgefahren


Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen hat als Ziel erneut Platz zehn ausgegeben. (Foto: Schindler)

Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen hat als Ziel erneut Platz zehn ausgegeben. (Foto: Schindler)

Von Fabian Roßmann und Redaktion idowa

Die Straubing Tigers hatten am Donnerstagabend viel zu erzählen. Rund eine dreiviertel Stunde dauerte die Pressekonferenz im Hotel Asam, bei der Dylan Yeo als neuer Verteidiger und Trainer Rob Wilson von Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und Manager Jason Dunham vorgestellt wurden. Doch auch außerhalb des Sportlichen gab es einiges zu vermelden.

So erklärte Sennebogen, dass die Tigers bislang bei rund 2.800 verkauften Dauerkarten liegen - das ist vergleichbar mit dem letztjährigen Stand. In der Vorsaison wuchs die Zahl schließlich noch auf fast 3.000.

Des weiteren müssen die Tigers den Ausstieg von zwei Gesellschaftern hinnehmen. Sowohl Franz Hilmer mit seiner Firma Formtech, der sich fortan auf den Rennsport konzentrieren will, als auch Vitadrom-Geschäftsführer Christian Daems verabschiedeten sich aus dem Kreis, der somit nur noch aus 14 Gesellschaftern besteht. Daems sei "zu einer sehr erfolgreichen Zeit bei uns eingestiegen und war nach der vergangenen Saison einfach enttäuscht", wie Sennebogen erklärte.

Somit muss für die kommende Saison auch mit einem etwas kleineren Etat geplant werden. Statt der rund fünf Millionen aus dem Vorjahr rechnen die Verantwortlichen nun mit 4,7 bis 4,8 Millionen. Dabei habe man den erwarteten Zuschauerschnitt noch einmal zurückgefahren. In der Vorsaison war man mit 5.000 zu "blauäugig", wie Sennebogen selbst bereits eingestand. Deshalb wollte man zunächst mit dem letztjährigen Zuschauerschnitt von rund 4.700 planen, hat die Zahl jetzt jedoch nochmals um 400 auf 4.300 Zuschauer im Schnitt nach unten gesetzt.

Sennebogen erklärte auch nochmals, dass es für "den kleinsten DEL-Standort" von Jahr zu Jahr schwieriger werde mit den Großen mitzuhalten, weil die Kosten unaufhörlich ansteigen, was "erschreckend ist", wie die Geschäftsführerin betont. Deshalb sei auch der sportliche Erfolg von enormer Bedeutung und Sennebogen gab die Marschroute für die nächste Saison erneut klar aus: "Das Ziel ist Platz zehn, denn dann geht unsere Rechnung auf."