Zugstrecke München - Regensburg

Baum stürzt auf Gleise - Bundespolizei ermittelt gegen zwei Männer


Bei Baumfällarbeiten bei Marzling fiel am Freitag ein Baum auf die Gleise.

Bei Baumfällarbeiten bei Marzling fiel am Freitag ein Baum auf die Gleise.

Von Redaktion idowa

Ein Baum ist am Freitag im Kreis Freising auf die Gleise der Bahnstrecke München - Regensburg gestürzt. Daraufhin war die Strecke stundenlang gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt gegen zwei Männer.

Laut Bundespolizei wurden im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten zwischen Marzling und Freising Bäume gefällt. Dabei fiel am Nachmittag ein gefällter Baum gegen einen morschen Baum, der die Oberleitungen der Bahnstrecke München - Regensburg beschädigte und auf die Gleise stürzte. Ein Lokführer erkannte die Gefahr und bremste. Kurz vor dem liegenden Baum brachte er den Zug zum Stillstand.

Die Einsatzkräfte konnten den Lokführer und seine 67 Fahrgäste eine lange Zeit nicht evakuieren, weil es Probleme bei den Erdungen der Oberleitungen gab. Erst als der 15.000 Volt führende Bahnstrom abgeschaltet werden konnte, durften die unverletzten Insassen gegen 16.45 Uhr den Zug verlassen. Sie konnten ihre Reise mit einem Bus fortsetzen.

Am frühen Abend konnte ein Streckenabschnitt wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden. Am Samstagmorgen meldete die Deutsche Bahn, dass nun auch das zweite Gleis wieder befahrbar ist.

Wegen der Sperrung kam es zu erheblichen Einschränkungen des Bahnverkehrs zwischen München und Regensburg.

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen 44-Jährigen und 58-Jährigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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Bei Baumfällarbeiten bei Marzling fiel am Freitag ein Baum auf die Gleise.

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Bei Baumfällarbeiten bei Marzling fiel am Freitag ein Baum auf die Gleise.