Deggendorfer SC

"Null Punkte sind nie gut": Sicinski enttäuscht


John Sicinski, der Trainer von Eishockey-Zweitligist Deggendorfer SC, musste mit seinem Team ein Null-Punkte-Wochenende hinnehmen.

John Sicinski, der Trainer von Eishockey-Zweitligist Deggendorfer SC, musste mit seinem Team ein Null-Punkte-Wochenende hinnehmen.

Von Bastian Häns

Der Deggendorfer SC musste ein Null-Punkte-Wochenende hinnehmen. Sowohl gegen Bad Tölz am Freitag, als auch am Sonntag gegen Kaufbeuren verlor die Mannschaft deutlich.

Weiterhin auf dem letzten Platz der DEL2 steht Aufsteiger Deggendorfer SC. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski verlor am Freitag gegen die Tölzer Löwen mit 1:5, am Sonntag musste sie gegen den aktuellen Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Vor allem der Auftritt seiner Mannschaft am Freitag ärgerte Sicinski: "Wir haben nicht die Leistung gezeigt, die wir brauchen. Wir waren offensiv zu harmlos. Da müssen wir viel spritziger sein." Schon nach dem zweiten Durchgang war Deggendorf mit 0:4 in Rückstand, den einzigen Deggendorfer Treffer erzielte Andrew Schembri im Schlussabschnitt.

Am Sonntag hieß es nach 60 Minuten 1:4 gegen den aktuell Zweitplatzierten, den ESV Kaufbeuren. Der DSC musste zwei sehr frühe Gegentreffer hinnehmen, schon nach eineinhalb Minuten stand es 0:2. "Kaufbeuren hat richtig stark angefangen, dann haben wir aber unseren Treffer erzielt und waren nah am Ausgleich. Ich denke nicht, dass die beiden frühen Tore ausschlaggebend für unsere Niederlage waren, das 1:3 war der Knackpunkt", sagt Sicinski. Sein Team habe jedoch eine passende Reaktion auf die Leistung vom Freitagsspiel gezeigt. "Die Spieler waren am Freitag selbst nicht mit ihrer Vorstellung zufrieden. Das zeigt den Charakter der Mannschaft und war ein Schritt in die richtige Richtung", so der Trainer.

"Jede Niederlage schmerzt, null Punkte sind natürlich nie gut. Wir wollen Punkte holen, das wird aber in den nächsten Spielen nicht einfacher", sagt Sicinski. Am kommenden Wochenende geht es gegen die Löwen Frankfurt und die Bietigheim Steelers, zwei Top-Teams der DEL2. "Wir müssen richtig gut verteidigen und wieder mehr Tore schießen. Gegen Frankfurt haben wir ja schon bewiesen, dass wir sie schlagen können", so der DSC-Coach.