Niederalteich

Bazooka-Granate am Donauufer


Ein Spaziergänger entdeckte am Sonntag eine Granate aus dem 2. Weltkrieg am Donauufer bei Niederalteich. Für die kontrollierte Sprengung musste der Bereich rund um den Fundort kurzzeitig gesperrt werden. (Symbolbild)

Ein Spaziergänger entdeckte am Sonntag eine Granate aus dem 2. Weltkrieg am Donauufer bei Niederalteich. Für die kontrollierte Sprengung musste der Bereich rund um den Fundort kurzzeitig gesperrt werden. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Einen lauten Knall gab es am Sonntag am Donaustrand bei Niederalteich (Kreis Deggendorf) zu hören. Er stammte von einer Granate, die von Experten kontrolliert gesprengt werden musste.

Ein Spaziergänger hatte am Vormittag die Wasserschutzpolizei Deggendorf alarmiert. Zuvor hatte er am Donaustrand bei Niederalteich einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Dabei handelte es sich um eine etwa 30 Zentimeter lange amerikanische Bazooka-Granate aus dem 2. Weltkrieg. Ein Fall für die Experten vom Sprengkommando. Sie analysierten die Lage vor Ort und entschieden sich letztlich für eine kontrollierte Sprengung vor Ort. Ein Abtransport des völlig verrotteten Sprengkörpers wurde als zu riskant eingestuft. Im Zuge der Sprengung musste der Bereich um den Fundort kurzzeitig gesperrt werden. Auch der angrenzende Luberweiher war davon betroffen. Die kontrollierte Sprengung verlief ohne Probleme und die Absperrung konnte nach wenigen Minuten wieder aufgehoben werden.