Keine Alternativen
Frust in Weiding über die steigende Lkw-Maut
19. November 2023, 15:00 Uhr

Elisabeth Geiling-Plötz
Josef und Wolfram Dischner (rechts) stehen seit 1992 an der Spitze eines Transportunternehmens. Sie wissen, wo die Branche der Schuh drück. Beide sind auch in Verbänden aktiv: Josef Dischner gehört dem IHK-Gremium an, Wolfram Dischner arbeitet im Landesverband mit.
Ein Lastwagen biegt in den Betriebshof. Seit dem frühen Morgen war der Fahrer unterwegs, um Baustoffe pünktlich auszuliefern. Doch jetzt fehlt die Anschlusstour. "Den Einbruch bei der Bauwirtschaft spüren wir gewaltig", berichtet Josef Dischner. Gemeinsam mit seinem Bruder Wolfram führt Dischner das Speditionsunternehmen mit Sitz in Weiding. 80 Fahrzeuge gehören zu ihrer Flotte. Alle haben Diesel im Tank. "Die Alternativen fehlen noch", betont Wolfram Dischner. Denn weder Wasserstoff noch E-Antrieb sind bei den Lastwagen bisher alltagstauglich. Aber genau diesen Umstieg will die Politik von der Branche erzwingen - und dreht dazu unverdrossen, wie bei der Lkw-Maut, an der Preisschraube.
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