Viele Krisen

Münchner Sicherheitskonferenz: Treffen im Zeichen der Kriege

Vor der 60. Münchner Sicherheitskonferenz scheint die Lage so unsicher, wie lange nicht mehr. Grund dafür sind unter anderem die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie wachsende Spannungen weltweit.


"Wir haben in diesem Jahr so viele Krisen, Konflikte und Herausforderungen, wie wir es noch selten, wenn überhaupt hatten", ist sich Christoph Heusgen, Botschafter und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), bewusst.

"Wir haben in diesem Jahr so viele Krisen, Konflikte und Herausforderungen, wie wir es noch selten, wenn überhaupt hatten", ist sich Christoph Heusgen, Botschafter und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), bewusst.

Kriege in der Ukraine und in Nahost, wachsende Spannungen weltweit und dann auch noch die Gefahr, dass Donald Trump die Nato beerdigt, sollte er im Herbst erneut zum US-Präsidenten gewählt werden: Vor der 60. Münchner Sicherheitskonferenz, die am Freitag beginnt, scheint die Lage so unsicher, wie lange nicht mehr. Christoph Heusgen, Chef des hochrangig besetzten politischen Treffens, versucht auch gar nicht erst, sie zu beschönigen: "Wir haben in diesem Jahr so viele Krisen, Konflikte und Herausforderungen, wie wir es noch selten, wenn überhaupt hatten." Gerade deshalb sei das Motto der Verantstaltung, Frieden durch Dialog zu erreichen, auch bei Gesprächen hinter den Kulissen, heute so aktuell wie nie. In der bayerischen Landeshauptstadt gehe es am kommenden Woche auch darum, zwischen all den dunklen Wolken einen Silberstreif am Horizont zu entdecken.

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