Meinung

Parteitag

Die Antwort auf die AfD sind politische Inhalte


Die AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel starten mit guten Umfragewerten in den Parteitag.

Die AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel starten mit guten Umfragewerten in den Parteitag.

Die AfD kann angesichts guter Umfragewerte zwar gerade vor Kraft nicht laufen, das Selbstbewusstsein hat aber durchaus Grenzen. Vor ihrem Magdeburger Parteitag wollte die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland von der Regierung wissen, ob die Veranstaltung denn wohl von der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt oder anderen Bundesstellen abgesichert werde. Die Anfrage wurde vor dem Hintergrund der Ankündigung massiver Proteste in Magdeburg gestellt und ging offenbar zu spät raus. Eine Antwort lag zu Parteitagsbeginn jedenfalls noch nicht vor. Es entbehrt allerdings nicht der Ironie, dass die Rechtspopulisten von einem Staat geschützt werden möchten, den sie so sehr ablehnen. Vielleicht leisten die etablierten Parteien hierzulande ja doch keine so schlechte Arbeit, wie die AfD es ihren Anhängern immer weismachen möchte.

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 31.07.2023 um 15:01

Wie die Vorgänger ist auch dieser Artikel gut - statt plattem Framing und blinder Ausgrenzung wirkliches Hinterfragen von Fähigkeiten. Das Bild ist gerade krass. Eigentlich spielt beim persönlichen Wahlverhalten die geleistete politische Arbeit der Parteien eine große Rolle. Die Zeit multipler Krisen, negativer Schlagzeilen und verlorener Zuversicht lastet dabei schwer auf der Regierung, von der der Bürger ja (als Tauschobjekt für seine Stimme) Wohlstand und Beständigkeit erwartet. Die AfD, deren einzige politische Erfahrung sich auf Populismus erstreckt, die nie planen, Kompromisse aushandeln und etwas abliefern musste, schafft dagegen innerhalb eines Jahres einen Zuwachs von 10 auf 20 %, und wäre damit zweitstärkste Partei (Zahlen dkriesel.com).



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