Zweites Weihnachtssingen Im Regensburger Baseball-Stadion wird wieder gesungen

Im vergangenen Jahr fand erstmals das Weihnachtssingen in der Armin-Wolf-Arena in Regensburg statt. Foto: Bastian Häns

Am 21. Dezember ist es wieder so weit. Im Regensburger Baseball-Stadion, der Armin-Wolf-Arena, findet das zweite Weihnachtssingen statt. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kommt es nun zur Neuauflage.

Iniziiert wird das Projekt erneut von Radiomoderator Armin Wolf. "Ich war immer fasziniert davon, wie Union Berlin das Weihnachtssingen durchgeführt hat. Mit ein paar Hundert Leuten begonnen, war das Stadion in den letzten Jahren immer ausverkauft", blickt er auf den Ursprung seiner Idee zurück. Wolf wollte so etwas in Regensburg auch - aber anders. "Wir wollten es nicht einfach abkupfern, sondern ein bisschen ein anderes Konzept entwickeln", sagt er. Das ist gelungen.

Zwei Chöre der Regensburger Domspatzen mit circa 150 Sängern sowie die Big Band Convention Ostbayern werden wie im vergangenen Jahr auch dieses Jahr wieder dabei sein. Ebenso werden wieder die Mannschaften der Eisbären Regensburg und der Buchbinder Legionäre sowie das Armin-Wolf-Laufteam mitwirken.

Im vergangenen Jahr kamen über 13.000 Euro als Spendensumme zusammen. Diese ging an das Haus "Mutter und Kind" von der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg. Dort werden junge Mütter versorgt, die körperlicher oder psychischer Gewalt ausgesetzt waren. Junge Frauen, die sich trotz schwieriger Umstände für ihr Kind entschieden haben. Auch in diesem Jahr werden die Spendengelder wieder dorthin fließen.

"Das ist unbezahlbar"

"Ich bin tief bewegt, wenn ich die Bilder vom letzten Jahr sehe", sagte Michael Eibl von der Katholischen Jugendfürsorge am Montag auf einer Pressekonferenz. Er freut sich natürlich über die Spenden, als wichtig erachtet er aber auch die Aufmerksamkeit, die das Haus "Mutter und Kind" mit der Aktion bekommt. "Der Solidaritäts- und Mutmachgedanke, gerade so kurz vor Weihnachten, ist unbezahlbar", betonte er.

Legionäre-Vorsitzender Armin Zimmermann, quasi Gastgeber des Weihnachtssingens, freut sich, dass die Veranstaltung erneut ins Baseball-Stadion kommt. "Wir freuen uns, dass es wieder stattfindet. Das ist eine einzigartige Atmosphäre. Ganz anders als bei einem Baseballspiel." Beeindruckt sei er im vergangenen Jahr von den vielen helfenden Händen gewesen, die mit angepackt haben, um das Weihnachtssingen durchzuführen.

2.500 Plätze gibt es für Zuschauer, 2.000 davon gehen in den freien Verkauf, 500 werden für die Familien der Domspatzen-Sänger reserviert. Der Eintritt ist frei, gerne darf bei der Veranstaltung aber gespendet werden. Tickets gibt es unter www.regensburger-weihnachtssingen.de. "Für mich ist das Weihnachtssingen nicht nur ein Benefizkonzert, für mich ist es mehr", sagt Armin Wolf. "Es zeigt, wie groß die Hilfsbereitschaft ist. Es zeigt: In Regensburg geht was, da hält man zusammen."

 

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