YouTube-Tipp Filmreife Rezepte bei „Binging with Babish“

Kann man das wirklich essen? Diese Frage stellt sich Andrew Rea auf seinem Kanal öfters, wenn er Rezepte aus bekannten Serien und Filmen nachkocht. Foto: Christian Verlag/Evan Sung

Jede Woche kocht Andrew Rea auf dem YouTube-Kanal „Binging with Babish“ Gerichte aus Netflix-Serien, Kinofilmen und mehr.

Wie gingen gleich noch einmal die Canneloni aus „Der Pate“? Ist der „Blood Pie“ aus „Game of Thrones“ lecker? Und wie realistisch sind die Rezepte, die sich Homer Simpson in seinem Auto kocht? All diesen Fragen geht der 32 Jahre alte Andrew Rea einmal pro Woche auf seinem YouTube-Kanal „Binging with Babish“ nach.

Den gibt es seit fast 14 Jahren, durchgestartet ist Babish aber erst 2016, als er einen Truthahn-Burger aus der Serie „Parks and Recreation“ nachkochte. Auch wenn sich Studio, Produktionsmittel und Fanzahlen im Laufe der Zeit enorm verändert haben – „Binging with Babish“ hat über sieben Millionen Fans auf YouTube und rund 760 000 auf Instagram –, geblieben sind Babishs trockener und doch sehr herziger Stil, der zeigt, dass der Koch sich auch mit wachsendem Erfolg nicht allzu ernst nimmt.

Nerdige Rezepte und ein sympathischer Koch

Neben der zweiten regelmäßigen Serie „Basics with Babish“, in der Andrew Rea Grundlagen des Kochens zeigt, gibt es immer wieder auch Segmente, in denen er mit der Kamera bewaffnet aus seinem Leben erzählt. Zum Beispiel von einem Besuch in New Orleans. Da gibt er mit einem anderen Koch eine Einführung in die kreolische Küche – das kulinarische Markenzeichen der Stadt. So führten nerdige Rezepte, ein sympathischer Koch und regelmäßiger Content dazu, dass „Binging mit Babish“ inzwischen der Hauptberuf von Andrew Rea ist.

Einziger Nachteil für YouTube-Fans aus Deutschland: Der Kanal ist auf Englisch und die meisten Rezepte enthalten amerikanische Maßeinheiten. Wer die nicht umständlich umrechnen will, hat aber Glück: Denn inzwischen gibt es das erste Kochbuch zu „Binging with Babish“ auch auf Deutsch. Erschienen ist es im Christian Verlag.

Hier geht es zum Kanal.

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