Wochenende Staugefahr vor Himmelfahrt: Blockabfertigung in Tirol

Autos und Lastwagen auf der Autobahn 9 bei München. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Die Freude ob des langen Wochenendes ist bei vielen groß, doch bei so manchem Kurzurlauber könnte sie einen kräftigen Dämpfer bekommen: Autofahrer müssen mit langen Staus rechnen. Immerhin gibt es eine Lücke, die freie Fahrt verspricht.

Der Kurzurlaub am langen Himmelfahrts-Wochenende dürfte für viele Autofahrer durch Staus getrübt werden. Besonders am Mittwochnachmittag erwartet der Verkehrsclub ADAC teils erhebliche Behinderungen. In Oberbayern kommt hinzu, dass Tirol für Mittwoch erneut die Blockabfertigung von Lastwagen angekündigt hat, was häufig extrem lange Staus von der Grenze bei Kufstein bis ins Münchner Umland zur Folge hat. Die Rückreisewelle wird den Prognosen zufolge dann am Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt erreichen.

"Die Straßen dürften deutlich voller sein als an den Christi-Himmelfahrts-Wochenenden der beiden Vorjahre – die Corona-Krise schränkt den überregionalen Reiseverkehr nicht mehr ein", erläuterte der ADAC. "Vor allem die Autobahnen in den Ballungsräumen sind zeitweise sehr staugefährdet." Hinzu komme eine Vielzahl an Baustellen. Immerhin: "Relativ ruhig dürfte es auf den Fernstraßen in Deutschland am Freitag werden."

In Bayern erwarten die Verkehrsexperten besonders im Großraum München und auf dem Autobahnring A99 große Staugefahr. Auch auf der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg, auf der A8 von Stuttgart über München nach Salzburg, auf der A9 München-Nürnberg sowie auf der A95 und der Bundesstraße 2 von München nach Garmisch-Partenkirchen dürfte es zu Wartezeiten kommen.

Dies gilt auch für die A93 vom Inntaldreieck Richtung Kufstein. Das österreichische Bundesland Tirol hat wie an insgesamt 38 Tagen in diesem Jahr auch für Mittwoch die Blockabfertigung von Lkw am Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden vorgesehen. Um die Inntalautobahn zu entlasten, lässt die Polizei pro Stunde nur etwa 300 aus Deutschland kommende Lastwagen auf der A12 einreisen. Gegebenenfalls wird der Schwerverkehr auch völlig zum Erliegen gebracht. In der Vergangenheit hatte dies teils Staus von rund 60 Kilometern Länge zur Folge.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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