Seit drei Jahren sucht Reinhard Heitzer nach irgendwem, der mindestens halb so weinbegeistert sein müsste, wie er selbst. Der nach ihm den steilen Hausberg der Weinstube und den historischen Bischofsweinberg drin im Dorf bewirtschaftet und dabei den Ertrag nicht bloß mit den Kosten aufrechnet, sondern vor allem mit der Freude. Doch der wahrscheinlich über 1000-jährigen Winzertradition von Kruckenberg droht ein weiterer schwerer Verlust: "Es tut wirklich weh, aber es geht einfach nicht mehr."