Toni Hecht legt vier Bücher auf den Tisch. Jedes ist fein säuberlich in eine durchsichtige Plastikfolie eingepackt, damit sie nicht verschmutzt werden. "Heiter und besinnlich" heißt das Werk, das der 75-Jährige aus Pichlberg bei Wiesenfelden auspackt.

Zielstrebig blättert er durch, sucht eine bestimmte Stelle. "Da hamas." Seite 174, gegenüber ist ein Bild von einem gespaltenen Felsen. "Der Teufelsfelsen war meine erste Geschichte", erzählt Toni Hecht. Das war 2013. Mittlerweile hat er über 200 Erzählungen niedergeschrieben, ein fünftes Buch ist in Arbeit. Ein Zufall bringt ihn vor vier Jahren zum Schreiben. "Meine Frau stammt aus der Nähe von Hauptenberg", erzählt er. Sie fragt ihren Mann, warum denn der Felsen gerade den Namen Teufelsfelsen hat. "Dann hab ich mir einfach eine Geschichte dazu ausgedacht." Darin lässt er den Girgl Hupfinger und seine Frau Philomena lebendig werden. "Eine Furie, die nicht einmal der Teufel holen wollte." Stattdessen zeigt der Bösewicht Interesse am Girgl. Als dieser jedoch erzählt, dass er der Mann von Philomena sei, ergreift der Teufel schlagartig die Flucht, übersieht dabei den Felsen, stolpert und spaltete ihn mit seinen Hörnern. Damit war der Grundstein für sein erstes Buch gelegt, seine Schreiblust geweckt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. Februar 2018.