Wallersdorf Neue mögliche BMW-Ansiedlung: Ein "Ja" mit Schattenseiten

Die Kritiker der Ansiedlung wollen sich nicht als BMW-Kritiker verstanden wissen. Der Standort in Wallersdorf sei aber unpassend, so lautete der Tenor bei den Gegnern. +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit Foto: Alexander Heinl/dpa

Zum Schluss waren es acht Gegenstimmen und 13 Befürworter für die Ansiedlung eines Versorgungszentrums E-Mobilität. Damit hat der Marktrat am Montagabend den Weg für eine neue BMW-Ansiedlung geebnet. Einige Marktratsmitglieder sprachen von einer "Jahrhundert-Entscheidung", die sie mit Blick auf nachfolgende Generationen nur mit einem "Nein" beantworten könnten.

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Als Reaktion auf die Entscheidung des Gemeinderats zugunsten der Ausweisung eines Industriegebiets hat sich am Dienstag bereits Widerstand formiert. Sogar ein Bürgerbegehren steht im Raum. Involviert ist eine Anwohnerin, die der LZ die Nachricht mitteilte, aber heute noch nicht namentlich genannt werden wollte. Der Widerstand sei gerade erst im Entstehen begriffen, in den kommenden Tage entscheide sich die genaue Marschrichtung. Angeblich gehören der Gruppe der Gegner bereits Bürger aus Wallersdorf, Haidlfing, Altenbuch und Vierhöfen an. Sie kritisieren den Verlust von Flora und Fauna und landwirtschaftlich genutzter Fläche, ebenso den fehlenden Bezug zum bestehenden BMW-Standort. Zudem hätten die BMW-Vertreter kommuniziert, dass keine BMW-Stammbelegschaft am neu geplanten Standort zum Einsatz komme. Im Zentrum eines möglichen Bürgerbegehrens stehe die Frage, ob Bürger aus Wallersdorf die Ansiedlung der DIBAG auf dem Standort am "Goldenen Feld" in Richtung Vierhöfen wollen oder nicht.

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