Wallersdorf/Dingolfing Gemeinderat stimmt für neues BMW-Versorgungszentrum

Der Gemeinderat in Wallersdorf stimmte am Montagabend für das neue Versorgungszentrum in der Gemeinde (Symbolbild). Foto: Armin Weigel/dpa

Der Automobilhersteller BMW ist auf der Suche nach einer Fläche für ein neues Versorgungszentrum rund um Dingolfing. Die Gemeinde Wallersdorf könnte als möglicher Standort in Frage kommen. Der Gemeinderat in Wallersdorf hat am Montagabend dafür gestimmt. 

Derzeit wird in Dingolfing das Werk 2.2 zum konzernweiten Kompetenzzentrum für die E-Antriebsproduktion ausgebaut. Das Werk wird bald wegen der steigenden Nachfrage nach E-Fahrzeugen mit Produktionsanlagen für Batteriemodule, Speicher und E-Motoren belegt sein, wie Pressesprecher Bernd Eckstein auf idowa-Nachfrage im Januar mitteilte.

Ende 2019 hat BMW eine Ausschreibung gestartet. Investoren fragen bei Kommunen und Flächeneigentümern an, ob sie für das geplante Versorgungszentrum eine entsprechende Fläche anbieten könnten. In das Zentrum sollen Kaufteile und Material gelagert werden, die für die Fertigung von Bauteilen im Werk in Dingolfing benötigt werden.

Ein möglicher Standort könnte die Gemeinde Wallersdorf sein. Ein Investor habe bereits angefragt, weil sich dort seit Oktober 2016 ein Logistikzentrum für BMW befindet. Im Januar fand Bürgermeister Ottmar Hirschbichler für seine Voranfrage in einer nichtöffentlichen Sitzung offenbar keine Mehrheit. Am Montagabend startete er einen nächsten Überzeugungsversuch. Dieses Mal stimmte die Mehrheit des Gemeinderats dafür. 

Entschieden scheint derzeit noch nichts. Im Laufe des Jahres will BMW die eingegangenen Angebote sichten und entscheiden, wo das neue Versorgungszentrum entstehen soll.

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