Am Mittwochmorgen fuhr ein ungarisches Gütermotorschiff, beladen mit 960 Tonnen Sonnenblumenkernen, auf der Donau in Richtung Regensburg. Auf Höhe der Ortschaft Waltendorf/Gemeinde Niederwinkling, musste der Schiffsführer an einer Ausweichstelle warten und ein flussabwärts fahrendes Schiff passieren lassen. Dabei verfiel das Schiff zu weit nach links und fuhr sich auf einer Kiesbank außerhalb der Fahrrinne fest. Der Kapitän konnte sich zwar selbst wieder aus dieser Situation befreien, dabei wurde aber sein Bugstrahlruder beschädigt. Der Schiffsführer wurde vom Schifffahrtsamt angewiesen, den Hafen Straubing-Sand anzulaufen, um das Ruder dort reparieren zu lassen. Erst dann darf er seine Fahrt fortsetzen. Da einige schifffahrtsrechtliche Verstöße im Raum stehen, hat die Wasserschutzpolizei Deggendorf Ermittlungen eingeleitet.