"Es war naheliegend", sagte am Dienstag vor dem Landgericht Landshut der Bruder des 51-jährigen Reiterhofbesitzers, der im Februar 2020 auf seinem Hof bei Freising von Einbrechern niedergeschlagen worden war. Der Zeuge gab damit die Schlussfolgerung wieder, die offensichtlich das komplette Umfeld des Geschädigten unmittelbar nach dem Vorfall gezogen hatte.

Bei den Einbrechern müsse es sich um die rumänischen Brüder handeln, da sich der Jüngere schon einmal gewaltsam Zutritt verschafft und eine hohe Summe an Bargeld gestohlen hatte. Zudem sei der 51-Jährige von dem Älteren am Telefon mit dem Tod bedroht worden. Sowohl der Bruder des Opfers als auch die Verlobte gaben vor der Jugendkammer an, den 51-Jährigen am Krankenbett nach den Brüdern als Täter gefragt zu haben. Er habe genickt und mit dem Daumen nach oben gezeigt.