Verfolgungsjagd auf der A3 Mit 200 Sachen und ohne Licht auf der Flucht vor der Polizei

Auf der Flucht soll der 26-jährige Rumäne alle Register gezogen haben. So schaltete er zeitweise das Licht an seinem Auto aus, um den Beamten zu entkommen. (Symbolbild) Foto: Stefan Karl

Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd hat es in der Nacht auf Samstag auf der A3 zwischen Passau und Regensburg gegeben. Ein 26-jähriger Rumäne war vor einer Polizeikontrolle davon gefahren. Erst ein Crash im Graben beendete die filmreife Verfolgungsfahrt durch die Nacht.

Am frühen Samstagmorgen gegen 2.45 Uhr hatten Beamte der Bundespolizei im Bereich der Kontrollstelle Rottal Ost auf der A3 Richtung Regensburg einen 26-jährigen Rumänen kontrollieren wollen. Als bei dem Mann ein Drogenschnelltest durchgeführt werden sollte, flüchtete der Mann mit seinem BMW. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Zur Unterstützung kam eine Streife der Verkehrspolizei Passau hinzu.

Der 26-Jährige missachtete alle Anhalteversuche und fuhr mit einer Geschwindigkeit von weit über 200 Stundenkilometern auf der A3 in Richtung Regensburg weiter. Auch eine Anhaltung durch eine ebenfalls hinzugezogene Streife der Verkehrspolizei Deggendorf am Kreuz Deggendorf entzog sich der Rumäne. Während der Fahrt schaltete der 26-Jährige mehrfach das Licht an seinem Fahrzeug aus.

An der Rastanlage Bayerischer Wald Nord fuhr er von der Autobahn ab und raste mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Rastanlage. Kurz vor der Anschlussstelle Bogen rammte der Rumäne den Streifenwagen der Verkehrspolizei Deggendorf. Die Polizeibeamten wurden nicht verletzt. Der 26-Jährige fuhr weiter.

An der Anschlussstelle zur B20 wollte er die Autobahn verlassen. Dabei verlor er anscheinend die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete im Straßengraben. Durch die Staatsanwaltschaft Regensburg wurde die Sicherstellung von Fahrzeug und Führerschein angeordnet. Ebenso eine Blutentnahme zur Klärung, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand.

Aufgrund einer psychischen Erkrankung wurde der Mann in eine Fachklinik eingewiesen. Der Schaden durch die Verfolgungsjagd dürfte sich auf an die 20.000 Euro summieren. 

 

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