Ukraine-Krieg Loch nach Reise an Ukraine-Grenze: "Krieg muss aufhören"

Rodler Felix Loch aus Deutschland in Aktion. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat sich entsetzt und mit einem Friedensappell nach einem Besuch an der ukrainischen Grenze geäußert. "Ich werde nie vergessen, was wir in den letzten Stunden gesehen und erlebt haben. Es verändert einfach alles! Dieser Krieg muss aufhören! Alle Kriege müssen aufhören!!", schrieb Loch auf seinem Instagram-Account. Zusammen mit seiner Frau Lisa fuhr der 32-Jährige im Rahmen der Aktion "Athletes for Ukraine" mit 16 Helfern in acht Bussen an die ukrainische Grenze in Polen.

Drei Fahrzeuge vom Deutschen Skiverband, zwei vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland und weitere Vereinsbusse aus der Region brachten Hilfsgüter in die Krisenregion. Auf dem Weg zurück nahmen sie 47 Frauen und Kinder mit. "Wir arbeiten mit einer Hilfsorganisation aus Rosenheim zusammen", sagte Loch in einem Interview bei der Radiowelt auf Bayern 2.

Schwer zu verarbeiten sei für Loch und seine Frau die Entscheidung gewesen, wen sie auf dem Rückweg mitnehmen. "Man muss in ein fremdes Auto einsteigen und man muss in ein fremdes Land fahren", sagte er, dass sei schon "extrem krass". Bei der Rückfahrt habe seine Frau "einfach vier, fünf Stunden nur geweint", schilderte Loch.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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