Trotz Sortimentumstellung Freyunger Modehändler muss schließen

Das "Trendline" erhielt eine Schließungsandordnung des Landratsamts Freyung-Grafenau. Foto: Norbert Kremsreiter

Norbert Kremsreiter, Betreiber des Modehauses "Trendline" in Freyung, hatte im März durch die Öffnung seines Geschäfts für Furore gesorgt. Um die coronabedingte Schließung seines Ladens zu umgehen, hatte er sein Sortiment mit Drogerieartikeln, Haushaltswaren und Lebensmitteln ergänzt. Doch nun wurde dennoch die Schließung angeordnet. Weshalb?

Nach der Sortimentserweiterung und einer zuvor erfolgten Gewerbe-Ummeldung hatte Norbert Kremsreiter sein Geschäft als einen sogenannten Mischbetrieb bewertet und ging daher von der Möglichkeit der Öffnung aus.

Nun wurde ihm jedoch eine Schließungsandordnung zugestellt, wie das Landratsamt Freyung-Grafenau mitteilte.

"Er wird darin aufgefordert, sein Geschäft für den generellen Kundenverkehr zu schließen. Er darf aber, wie andere Geschäftsinhaber auch, weiterhin die Abholung vorbestellter Waren im Ladengeschäft, sogenanntes „Click&Collect“, sowie die Öffnung des Ladengeschäftes für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum nach Vorlage eines negativen CoronaTests, so genanntes „Click&Meet“, anbieten. Sollte der Betreiber weiterhin sein Geschäft generell für den Kundenverkehr öffnen, droht ihm ein Zwangsgeld", heißt es in der Pressemeldung.

Das Landratsamt schätze das "Trendline" weiterhin als Modegeschäft ein. Daher sei die Schließung angeordnet worden.

Wir haben mit dem Inhaber Norbert Kremsreiter gesprochen. Für ihn ist die Schließung nicht nachvollziehbar, sagt er uns auf www.idowa.plus.

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