Seit Ende letzter Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Landshut stabil über dem Wert 35. Damit sind am Montag auch in der Stadt die neuen 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) in Kraft getreten. Demnach braucht jeder, der nicht genesen oder geimpft ist, einen Test, will er etwa Innengastronomie, Kino, Fitnessstudio oder eine kulturelle Veranstaltung besuchen, zum Friseur gehen oder auch am Indoor-Sport teilnehmen - so die neue Vorgabe.

Von dieser Regel ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren - und seit neuestem auch Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Da derzeit bekanntlich aber noch Sommerferien sind, können Schüler bis auf Weiteres noch nicht auf das schulische Testangebot zurückgreifen. Bis zum Ende der Sommerferien gilt für sie eine Ausnahmeregelung, quasi eine Schonfrist während der die Schüler noch keinen Test brauchen, um an eben jenen Freizeitaktivitäten teilzunehmen. So der Beschluss von Bund und Ländern.

Dass neue Beschlüsse auch nach mehr als eineinhalb Jahren Corona noch für Verwirrung sorgen können, zeigte sich auch diesmal wieder: Weil in Landshut nämlich bereits die Ausnahmeregelung galt, brauchten die jungen Spieler der EVL-Schüler- und Jugendmannschaften trotz eigentlicher Schonfrist während der Ferien kurzzeitig doch einen Test mit zu Training. Und das, obwohl sie derzeit in Moosburg trainieren.