Tag der Jubilare

Eisbären Regensburg im Finale


Nikola Gajovksy ist mit seinem 500.Scorerpunkt im Trikot der Eisbären Regensburg ein entscheidender Faktor für den Finaleinzug.

Nikola Gajovksy ist mit seinem 500.Scorerpunkt im Trikot der Eisbären Regensburg ein entscheidender Faktor für den Finaleinzug.

Von Julius Zirngibl

Die Eisbären Regensburg machen kurzen Prozess in der Halbfinalserie gegen die Höchstadt Alligators. Am Mittwochabend gewannen die Domstädter mit 8:5 (3:2, 2:2, 3:1) und holten im dritten Spiel den dritten Sieg. Somit ziehen sie souverän ins Finale ein. Zudem gab es noch zwei Jubilanten: Nikola Gajovsky machte mit der Vorlage zum 2:0 seinen 500. Scorerpunkt im Eisbären-Trikot, Peter Flache gelang mit seinem Treffer zum 4:0 sein 400. Punkt für Regensburg.

Die Regensburger legten los wie die Feuerwehr und führten nach acht Minuten bereits mit 2:0 durch Tore von Peter Heider und Richard Divis. Im Anschluss kehrte aber bei den Eisbären etwas der Schlendrian ein und den Alligators gelang durch einen Doppelpack von Milan Kostourek der Ausgleich. Das Unentschieden sollte aber nur eine Minute halten, Divis stellte zwei Minuten vor Drittelende noch auf 3:2 für die Heimmannschaft.

Und auch der zweite Abschnitt begann wie der erste. Regensburg machte Druck, die Tore blieben diesmal aber aus. Höchstadt in Person von Anton Seewald bestrafte die liegengebliebenen Chancen der Eisbären und stellte den Ausgleich wieder her. Die Hausherren stellten die Führung allerdings direkt im Gegenzug wieder her, Lukas Heger in der 30. Minute wurde samt Puck ins Tor geschoben, die Schiedsrichter ließen den Treffer zählen, obwohl die Alligators mit der Entscheidung nicht einverstanden waren. Dennoch steckten die Höchstädter nicht auf und glichen in der 36.Minute nochmal durch Michail Guft-Sokolov auf 4:4 aus. Das sollte es aber immer noch nicht gewesen sein im Mitteldrittel: Peter Flache traf mit seinem 400. Scorerpunkt zur 5:4-Führung.

Das letzte Drittel gehörte dann alleine den Eisbären. Andreas Geigenmüller in der 45. Minute und Jakob Weber in der 47. Minute ließen keine Zweifel mehr, wer der Favorit in diesem Duell war. Die Alligators versuchten warfen nochmal alles nach Vorne, Kostoureks dritter Treffer des Abends war aber zu wenig. Gajovsky konnte kurz vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor zum 8:5 noch den Schlusspunkt setzen.

Am Freitag treffen die Eisbären auf den Sieger der Partie Starbulls Rosenheim gegen die Selber Wölfe.