Straubinger Klinikum Wieder strengere Regeln: Ein Besucher pro Patient und Tag

Ab Freitag, 30. Oktober wird wieder nur noch ein Besucher pro Tag und Patient mit Registrierungsformular im Klinikum St. Elisabeth zugelassen. Foto: Johannes Lehner

Das gelockerte Besuchsverbot im Klinikum St. Elisabeth muss anscheinend wegen der steigenden Covid19-Fallzahlen wieder verschärft werden. Das teilt das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing mit. Ab Freitag, den 30. Oktober darf jeder Patient nur noch einen Besucher täglich für maximal eine halbe Stunde empfangen. Besucher dürfen nur noch über den Haupteingang ins Haus.

Das Klinikum Sankt Elisabeth in Straubing verschärft die Regeln für Patientenbesuche. Hintergrund sind laut Angaben der Klinikleitung die Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung und die Zunahme der Neuinfektionen in der Region.

Isolierte COVID-19-Patienten, Patienten mit Verdacht auf COVID 19 – sowie sonstige infektiöse Patienten - und Patienten auf der Intensivstation und im Notfallzentrum können in der Regel keinen Besuch erhalten. Personen über 65 Jahren sowie Besuchern mit geschwächtem Immunsystem rät das Klinikum St. Elisabeth, zum Eigenschutz derzeit auf einen Besuch im Klinikum zu verzichten. Besucher dürfen innerhalb der letzten 14 Tage nicht in einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands gewesen sein. Andernfalls müssen sie ein negatives Testergebnis vorweisen, um Zutritt zu bekommen.

Die Geschäftsführung des Klinikums St. Elisabeth hat großes Verständnis dafür, dass Menschen ihre kranken Angehörigen sehen wollen. Trotzdem bittet sie, Besuche zu Ihrem eigenen Schutz und Schutz der Patienten auf ein Minimum zu beschränken. Die zukünftige Entwicklung der Corona-Pandemie ist nicht vorhersehbar und ein weiterer exponentieller Verlauf der Erkrankungen möglich. Die Besucher müssen mindestens 16 Jahre alt sein und ihren Personalausweis mitbringen. Zur Minimierung des Infektionsrisikos sollte es immer dieselbe Besuchsperson pro Patient sein, so die Empfehlung des Krankenhauses.

Im Eingangsbereich desinfizieren sich die Besucher die Hände und erhalten einen medizinischen Mund-Nase-Schutz, der während des gesamten Aufenthalts im Klinikum zu tragen ist. Ein eigener Mund-Nase-Schutz ist nicht erlaubt. Nach Betreten des Klinikums über den Haupteingang und der Registrierung müssen sich Besucher auf Station am Stationsstützpunkt mit dem Besucherschein melden und ihn dort abgeben.

Nach dem Besuch soll der Mund-Nase-Schutz im bereit gestellten Abwurfbehälter entsorgt und die Hände werden noch einmal desinfiziert werden.

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