Straubing Das droht dem Linienrichter

Der Schiedsrichter habe den Vorfall nicht bemerkt, daher sei auch im offiziellen Spielbericht nichts darüber vermerkt. Der Verbandsanwalt spreche nun mit den beiden Vereinen und dem Schiri, um zu klären, was genau vorgefallen ist. Falls sich bestätige, dass der Linienrichter beleidigend oder unsportlich gehandelt hat, müsse das Kreissportgericht darüber urteilen, erklärt Müther.

"Dann müssen wir prüfen, ob der Linienrichter ein Vereinsmitglied ist", erklärt Müther. Der BFV teilt nämlich für jede Kreisklassenpartie nur den Schiedsrichter ein, die Linienrichter werden je von einem der beiden Vereine bestimmt. Ist der Linienrichter Vereinsmitglied oder Spieler, kann ihn der BFV direkt sanktionieren, etwa per Geldbuße.

Gehört der Linienrichter nicht zum Verein, sondern wurde lediglich von diesem zum Winken bestimmt, so müsse geklärt werden, ob der Verein schuldhaft gehandelt hat. "Wenn derjenige schon 30-mal gewunken hat, ohne dass es Probleme gegeben hat, kann man dem Verein wohl nichts vorwerfen", sagt Müther.

Würde der Verein aber tatsächlich verurteilt, so könne er die Strafe vom Linienrichter zurückverlangen, sagt Müther.

 

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