Straubing/Bad Tölz Zweiter Einsatztag für die Straubinger Feuerwehrler (Bilder)

In der Dunkelheit ging es wieder zur Klinik Gaißach, nach dem Frühstück war wieder Schneeräumen angesagt. Foto: Ulli Scharrer

Um Montagmorgen um 6 Uhr hieß es wieder "Aufsitzen" für die 140 Männer und Frauen der Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Straubing. In der Dunkelheit ging es wieder zur Klinik Gaißach, um nach einem Frühstück in der Morgendämmerung wieder mit dem Schneeräumen zu beginnen.

"Super gelaufen", hatte Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer seine Feuerwehrler am Vorabend gelobt. "Super ausgebildete Leute und alle sind fleißig", betonte er. 80 Prozent des Auftrags "Dachräumen" habe man so am ersten Tag geschafft. "Uns kann man was schaffen", betonte er, weil das auch die oberbayerische Einsatzleitung mitbekommen hat. Lob gab es aber auch für die Bergwacht Bad Tölz und das heimische Rote Kreuz: das war ebenfalls am Dach und bei der Verpflegung unermüdlich mit dabei.

Insgesamt wurden beim Einsatz der Straubinger Feuerwehrler 6.514 Quadratmeter Dachfläche von 1.650 Tonnen Schnee befreit, erklärten die Verantwortlichen.

Über die Anerkennung der Klinikleitung, die sich ebenfalls um Kaffee und Brotzeit bemühte, war und ist man auch dankbar. Für die Kinder in der Fachklinik sind die Feuerwehrler, die man "live" erleben kann, auch am zweiten Tag noch ein Erlebnis.

Nur eine Sache war am Sonntag zu beklagen: Viele Schneeschaufeln brachen. Schmitzers augenzwinkernde Erklärung: "Der nasse Schnee war einfach schwer und unsere Leute haben halt die Kraft von Ochsen. Höchste Anerkennung und Respekt für diese Truppe."

 

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