Stichtag für Ende von Corona-Regeln Freie Wähler fordern "Freedom Day" - CSU kontert: Impfen lassen

Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern. Foto: Matthias Balk/dpa/dpa

Nach der FDP fordern nun auch die Freien Wähler einen "Freedom Day", und zwar bundesweit: Ab einem solchen Stichtag sollten die staatlichen Corona-Vorschriften in Deutschland enden. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger schlug dafür am Donnerstag ganz konkret den 11. Oktober vor - da ab diesem Datum auch die Corona-Tests nicht mehr für alle von der öffentlichen Hand bezahlt werden.

"Der neu gewählte Bundestag muss in seiner ersten Sitzung den "Freedom Day" noch im Oktober verkünden", verlangte Aiwanger. "Wenn wir die Lage weiterhin im Griff haben, die Krankenhäuser nicht überlastet sind, darf der Bund die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht weiter aufrechthalten", argumentierte er. Als "Notbremse" könne jederzeit die 3G-Regel reaktiviert werden - mit Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Die CSU konterte umgehend. Vize-Generalsekretär Florian Hahn schrieb auf Twitter: "Wenn @HubertAiwanger einen #Freiheitstag fordert, kann ich nur sagen: den gibt es bereits! Und zwar ganz individuell für jeden mit der eigenen Impfung!" Aiwanger hatte es in den vergangenen Monaten wiederholt abgelehnt, sich selbst impfen zu lassen.

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