SSV Jahn Regensburg Das sagt Jahn-Coach Selimbegovic zu seiner Gelben Karte

Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic sah gegen Hannover die Gelbe Karte. Foto: Armin Weigel/dpa

Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic sah beim Heimsieg gegen Hannover die Gelbe Karte. Nach dem Spiel erklärte er seine Reaktion.

Mersad Selimbegovic ist kein Trainer, der für die großen Gefühlsausbrüche bekannt ist. Wenn es um die Gesundheit seiner Spieler geht, dann kann der Coach des SSV Jahn Regensburg aber auch anders. So geschehen am Dienstagabend, beim Heimspiel der Oberpfälzer gegen Hannover 96 (1:0).

In der 65. Minute blieb Offensivspieler Erik Wekesser nach einem Zusammenprall direkt vor der Auswechselbank der Regensburger liegen. Das Spiel lief aber weiter. Selimbegovic war sauer, auch eine Plastikflasche flog. "Ich habe die Wucht des Zusammenpralls bei Erik gespürt und gesehen", erklärte Selimbegovic seine Reaktion hinterher. Wekesser musste anschließend verletzt raus, war zwischendurch sogar bewusstlos.

Selimbegovic ärgerte auch, dass die Gäste-Spieler den Ball nicht ins Aus gespielt haben. Nach den Regeln ist das konform. "Aber wenn es so kracht, dann habe ich schon noch irgendwo den Glauben und die Erwartung, dass in der Situation der Fußball und das Ergebnis ein bisschen im Hintergrund sind."

Trotzdem dürfe ihm das nicht passieren, sagte Selimbegovic, der sich auch gleich bei Schiedsrichter Patrick Alt entschuldigt hat. Und so konnte Selimbegovic über seine erste Gelbe Karte als Trainer letztlich auch ein bisschen schmunzeln: "Der Kassenwart war gleich bei mir, da komme ich nicht raus. Ich hab's versucht, aber die sind hartnäckig. Da geht etwas in die Mannschaftskasse."

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