Sprung auf Platz vier Straubing Tigers siegen mit 3:1 gegen Krefeld

, aktualisiert am 07.04.2021 - 22:57 Uhr
Die Straubing Tigers gewinnen gegen die Krefeld Pinguine mit 3:1 und holen sich den vierten Platz in der Gruppe Süd. Foto: fotostyle-schindler.de

Nein, es war kein überzeugender und schon gar kein glanzvoller Auftritt, welchen die Straubing Tigers am Mittwochabend am heimischen Pulverturm gegen die Krefeld Pinguine ablieferten. Wie der 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)-Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Nord-Staffel zu Stande kam, darf in der aktuellen Saisonphase indes als zweitrangig betrachtet werden. Wichtiger ist vielmehr, dass die Mannschaft von Head Coach Tom Pokel dank des Dreiers und der Niederlage der Schwenninger Wild Wings bei den Eisbären Berlin wenige Stunden zuvor anderthalb Wochen vor dem Ende der Hauptrunde auf einen Playoff-Platz in der Gruppe Süd der PENNY DEL gesprungen sind. So haben die Tigers als Tabellenvierter nun einen Punkt mehr als die Wild Wings auf ihrem Konto – und dürfen darüber hinaus noch eine Partie mehr bestreiten.

Gegen die Krefeld Pinguine hieß der Straubinger Mann des Abends unterdessen Marcel Brandt. Der Defender erzielte mit zwei Direktabnahmen jeweils im Powerplay die Tore zum 1:0 und 2:1, wobei beide Schüsse für einen DEL-Top-Goalie nicht unhaltbar gewesen wären. Krefelds Sergey Belov ist davon allerdings weit entfernt. Den dritten Tigers-Treffer erzielte Corey Tropp mit einem Handgelenkschuss, bei dem der für Belov eingewechselte Youngster Nikita Quapp ebenfalls keine ganz glückliche Figur machte (45.). Weit entfernt waren gegen die Pinguine allerdings auch die Tigers von einer guten und stabilen Defensivleistung. Weil sie in der eigenen Zone oft nicht in die Zweikämpfe fanden oder diese nicht erfolgreich bestritten, gestatteten die Gastgeber, bei denen Kapitän Sandro Schönberger sowie Verteidiger Stephan Daschner nach Verletzungspausen ihr Comeback feierten, dem engagierten Kellerkind immer wieder gute Gelegenheiten. Ein besseres Team hätte dies mit Sicherheit häufiger bestraft als die Pinguine, die lediglich durch einen Abfälscher von Lucas Lessio in Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:1 kamen (26.).

Meilenstein am Rande: Tigers-Defender Fredrik Eriksson stieg mit seinem ersten von zwei Assists bei den Brandt-Toren mit seiner 277. Torbeteiligung zum punktbesten schwedischen Spieler der DEL-Historie auf.

 

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