Mögliche Flüchtlingsunterkunft an der Siemensstraße: Bei Arbeiten droht Kostenexplosion

Eigentlich schien alles klar: Das Anwesen Siemensstraße 15, das die Stadt erworben hatte, sollte zu einer dezentralen Unterkunft für Flüchtlinge umgebaut werden. Doch nun stellte sich heraus, dass vor einer solchen Nutzung umfangreiche Baumaßnahmen beziehungsweise Umbauten notwendig wären. Die bislang im Haushalt dafür vorgesehenen 500.000 Euro werden da keinesfalls ausreichen. Zudem musste die Verwaltung mitteilen, dass es entgegen der bisherigen Vermutung keinesfalls sicher sei, dass der Freistaat die anfallenden Kosten in voller Höhe übernehmen werde. Daraufhin beschloss der Bausenat in seiner Sitzung am Freitag einstimmig, die Planungen erst fortzuführen, wenn die Fragen der Finanzierung geklärt sind. Auch wolle man zunächst die Gesamtkapazitäten für solche Unterbringungsmöglichkeiten in der Stadt betrachten. Heißt: Möglicherweise kommt für das Areal an der Siemensstraße, zu dem auch der zuletzt als Notunterkunft genutzte ehemalige Rocket Club gehört, auch eine industrielle Nutzung in Betracht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 29. April 2017.