Sieg nach Elfmeterschießen SSV Jahn fightet sich ins Pokal-Achtelfinale

Der SSV Jahn Regensburg bejubelt den Pokalsieg beim SV Wehen Wiesbaden. Foto: Eibner/imago

Im Elfmeterschießen setzt sich Jahn Regensburg in Wiesbaden durch und zieht ins Pokal-Achtelfinale ein.

Der SSV Jahn steht im Achtelfinale des DFB-Pokals! Am Mittwochabend setzten sich die Oberpfälzer in der zweiten Runde beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden durch. Wie schon in der ersten Pokalrunde gegen den 1. FC Kaiserslautern reichten 90 Minuten nicht, um einen Sieger zu finden. Nach torlosen 120 Minuten hatte der Jahn im Elfmeterschießen die besseren Nerven. Damit gibt es auch einen Geldregen für die Oberpfälzer, rund 700.000 Euro bringt das Weiterkommen.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend - und hatten je eine hundertprozentige Chance, um in Führung zu gehen. Wiesbadens Phillip Tietz schaffte es in der 30. Minute, eine Flanke von der rechten Seite aus kürzester Distanz über das Tor zu setzen. In der Nachspielzeit von Durchgang eins war Max Besuschkow scheinbar selbst überrascht, wie frei er nach einem Vrenezi-Freistoß zum Abschluss kam und schoss den Ball im Fallen an den Pfosten.

Ein fußballerischer Leckerbissen wurde die Partie auch in den zweiten 45 Minuten nicht. Es war harte Fußballarbeit am Tag vor Heiligabend. Mit Aaron Opoku, Kaan Caliskaner, Jan-Marc Schneider und Jann George hat Mersad Selimbegovic im Verlauf der zweiten Halbzeit vier frische Offensivkräfte gebracht. Das alles half in der regulären Spielzeit aber nichts und so ging es nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung.

In der Verlängerung wollte der Jahn die Partie dann spürbar mehr entscheiden und war das klar bessere Team. Zweimal Jan-Marc Schneider und einmal Max Besuschkow vor der Verlängerungs-Halbzeit sowie Kaan Caliskaner nach dem erneuten Seitenwechsel verwerteten die Chancen aber nicht.

Also fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Geschossen wurde mehr aus einem Schlamm- denn von einem Elfmeterpunkt. Doch das machte dem Jahn nichts. Alle vier Schützen verwandelten (Erik Wekesser, Andreas Albers, Jann George, Aaron Opoku), während bei den Gastgebern Phillip Tietz und Dominik Prokop verschossen. Damit ist der Jahn weiter und im Achtelfinale des DFB-Pokals.

 

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