Rottenburg a. d. Laaber Auf Stippvisite bei Hubert Aiwanger im Bayerischen Landtag

Durfte nicht fehlen: das obligatorische Gruppenfoto nach Besuchen im Bayerischen Landtag auf der Treppe im Eingangsbereich zum Maximilianeum. Foto: gt

"In der Politik ist immer alles ein Ringen nach der besten Lösung", erklärte stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Huber Aiwanger der Besuchergruppe aus Rottenburg im Bayerischen Landtag. Das erlebten die Gäste auf der Besuchertribüne, von wo aus sie eine Stunde lang die Plenarsitzung zum Haushaltsentwurf verfolgten.

"Ihr habt gesehen, wie es da zugeht", meinte Aiwanger. Unter anderem sprach Ferdinand Mang (AfD) und musste von stellvertretendem Landtagspräsidenten Thomas Gehring (Grüne) ermahnt werden, zum Thema zurückzukehren, was die übrigen Abgeordneten mit Zwischenrufen kommentierten. Schließlich sprach Mang von "Wegmarken des Faschismus" und bezog sich dabei auf die Entscheidung der Landtagsabgeordneten, dass die AfD keine Vertreter in das parlamentarische Kontrollgremium und in das Kuratorium der Akademie für politische Bildung in Tutzing schicken darf. Da sich Mang auch auf Nachfrage nicht von seiner Äußerung distanzierte, wurde er von Gehring gerügt. Im Februar war schon einmal ein AfD-Abgeordneter gerügt worden, zuvor war das 25 Jahre lang nicht nötig gewesen.

Bei der Gesprächsrunde meinte Aiwanger, dass die Rüge wohl keine Konsequenzen habe. "Da kommt unter dem Strich nicht viel raus", bedauerte er. Solche Äußerungen seien (...)

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. März 2019.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos