Regensburg Neue Hinweistafeln sollen Dom besser schützen

Dompropst Dr. Franz Frühmorgen, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Regierungspräsident Axel Bartelt und Polizeipräsident Norbert Zink (v.li.) bei der Vorstellung der neuen Hinweistafeln. Foto: Regierung der Oberpfalz/Kammermeier

Nachdem sich im Sommer ein Kletterer unbefugt Zutritt zum Regensburger Dom verschafft hatte, soll das Wahrzeichen der Stadt in Zukunft besser vor Übergriffen geschützt werden. Dazu wurde eigens ein Runder Tisch gegründet. In einem ersten Schritt wurden nun mehrere Hinweistafeln aufgestellt. 

Die drei neuen Tafeln wurdem vor dem Südportal aufgestellt und am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Deutsch und Englisch wird nun auf ein angemessenes Verhalten im Umfeld des Doms hingewiesen. Dazu zählt, dass der Dom zwischen 22 bis 6 Uhr nicht betreten werden darf, in seinem Umfeld ein ganztägiges Alkoholverbot gilt und keine laute Musik abgespielt werden darf. "Der Dom ist als eines unserer Regensburger Wahrzeichen nicht nur eine Attraktion für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt, sondern auch ein wichtiger Ort für die Regensburgerinnen und Regensburger. Umso mehr gilt es, ihn vor Vandalismus zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Menschen in seinem Schatten Ruhe finden können und die Würde des Ortes gewahrt bleibt", so Oberbürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer. Die neuen Schilder seien nun ein "erstes sichtbares Zeichen" des Runden Tischs. 

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer beschreibt den Dom als "Symbol heimatlicher Verbundenheit" aller Regensburger. Eine "Partymeile" sei er allerdings nicht. "Alkohol, Müll, Exkremente und entsprechende Geräuschkulissen sind der Aura der Kathedrale unangemessen. Der Raum um den Petersdom muss offen bleiben für alle. Deshalb begrüße ich die Initiative des Regierungspräsidenten der Oberpfalz, diesen öffentlichen Raum zu schützen", so Voderholzer. Und Axel Bartelt, der Regierungspräsident der Oberpfalz, ergänzt: "Für die meisten Besucherinnen und Besucher wären die neuen Schilder gar nicht notwendig gewesen, weil sich diese ohnehin korrekt verhalten. Der Domplatz soll auch weiterhin ein Ort der Begegnung bleiben und nach der Corona-Pandemie hoffentlich wieder werden. Mir ist es aber auch wichtig, dass wir gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um unseren Dom zu schützen. Der Dom und sein Vorplatz ist nicht der richtige Ort für laute Partys. Deshalb hoffe ich auf Einsicht bei denjenigen, die das bisher anders gesehen haben."

 
 
 

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