Regensburg Nach Skandalen: Amtstierärzte schlagen Alarm

Genauer hinschauen, so wie dieser Tierarzt, wollen viele Veterinäre in Bayern. Sie können aber nicht, weil es an Personal fehlt. Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) will das ändern. Foto: dpa

Der Bayern-Ei-Prozess und aktuelle Lebensmittel- und Tierskandale zeigen, dass Behörden mit der Kontrolle von größeren Betrieben heillos überfordert sind. Das soll sich jetzt ändern.

Im Bayern-Ei-Prozess versuchen die Richter gerade, den bislang größten Lebensmittelskandal der Region aufzuklären. Am Rande wird dabei immer wieder deutlich, dass die Behörden mit der Kontrolle eines so großen Betriebes überfordert waren. Der Fall Wilke-Wurst mit drei Toten und der Allgäuer Tierskandal sind jüngere Beispiele für das Behördenversagen. Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) will nun die Tierschutz-Kontrollen in Bayern reformieren. Die beim Fall Bayern-Ei zuständigen Ämter an den Landratsämtern bestanden im Jahr 2014 im krassesten Fall aus zwei Personen. Eine Tierärztin, ein Kontrolleur. Ihnen gegenüber stand ein mutmaßlich krimineller Betreiber, der wissentlich Hunderttausende salmonellenverseuchte Eier nach ganz Europa verschickt hat. Der frühere Bayern-Ei-Chef Stefan Pohlmann sitzt deshalb im Landgericht Regensburg auf der Anklagebank. Es geht unter anderem um Körperverletzung mit Todesfolge und gewerbsmäßigen Betrug.

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