An den Regensburger Kindertagesstätten hängt viel: Mädchen und Jungen, die eine qualitativ hochwertige Betreuung brauchen. Eltern, die ihre Kinder gut aufgehoben wissen wollen, während sie in der Arbeit sind. Doch ein finanzielles Zuckerl, das es nun für städtische Erzieher und Kinderpfleger gibt, bringt Unruhe in das System der Einrichtungen von städtischen, kirchlichen und privaten Trägern. Es gibt sogar Befürchtungen, dass Kitas schließen müssen.

Seit Januar gibt es für Angestellte der städtischen Kitas mehr Geld: für Kinderpfleger 250 bis 300 Euro monatlich, für Erzieher 300 bis 400 Euro, je nachdem wie lange sie bereits bei der Stadt angestellt sind. Die Arbeitsmarktzulage ist derzeit bis 2024 befristet. Die Stadt Regensburg begründet den Schritt damit, dass sie Arbeitskräfte gewinnen und halten möchte. "Bislang war es eher so, dass überdurchschnittlich viele Erzieherinnen zu anderen Trägern gewechselt sind", erklärte Stadt-Sprecherin Juliane von Roenne-Styra auf Nachfrage. "Durch die Arbeitsmarktzulage hat sich die Situation einigermaßen stabilisiert." Von einem personellen Ausbluten anderer Einrichtungen könne keine Rede sein.

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