Protest-Aktion für vegane Ernährung PETA-Aktivisten verspeisen "Mensch aus Freilandhaltung"

Mahlzeit! Die beiden "Aliens" ließen sich symbolisch einen artgerecht gehaltenen "Bio-Menschen" schmecken, während andere PETA-Aktivisten Passanten über die Aktion informierten. Foto: Franziska Lambert

Auf dem Domplatz in Regensburg haben sich am Donnerstagnachmittag kuriose Szenen abgespielt: Als Aliens verkleidet aßen Aktivisten der Tierschutz-Organisation "PETA" symbolisch einen "Menschen aus Freilandhaltung". Mit der Aktion wollten sie zur Umstellung auf vegane Ernährung aufrufen.

Laut Angaben von PETA sollten die "Außerirdischen" mit ihrem Gelage auf Ungleichbehandlung durch den sogenannten "Speziesismus" aufmerksam machen. Dieser Begriff bedeutet, dass ein Lebewesen "aufgrund seiner Artzugehörigkeit diskriminiert" wird. Der "Bio-Mensch aus Freilandhaltung", der vermeintlich gegessen wurde, lag dabei auf einem Tisch mit entsprechender Aufschrift, während zwei als Aliens verkleidete Aktivisten das Besteck schwangen. Weitere Protestierende hielten Passanten Schilder mit der Aufschrift "Speziesismus tötet" und "Fleisch ist Mord – egal bei wem"  entgegen.

PETA ging es mit der Aktion nach eigenen Angaben um einen anschaulichen Vergleich. „Stellen Sie sich vor, uns würden Außerirdische besuchen: Wir könnten nur hoffen, dass sie uns nicht in Käfige sperren, uns unsere Kinder wegnehmen und unsere Körper zerteilen, wie es der Mensch mit anderen Spezies getan hat", erklärt Aktionskoordinatorin Alina Langenhorst. "Noch immer wird willkürlich zwischen sogenannten Haustieren und den zur Ausbeutung freigegebenen ‚Nutztieren‘ unterschieden. Aber Gewalt ist immer falsch, unabhängig davon, wer das Opfer ist." Man appelliere an alle Menschen, sich für pflanzliche Lebensmittel statt toter Tiere zu entscheiden.

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