Anwohner in Öberau und Breitenfeld tragen Umweltminister ihre Bedenken vor.

"Sein oder Nichtsein, darum geht's hier", sagt ein Mann und zeigt auf die Pläne mit den Ring-Deichen. Er ist 80 Jahre alt, lebt auf einem Hof in Breitenfeld - an dem die Deiche direkt vorbeilaufen sollen. "Ich bin's meinen Vorfahren schuldig, dass ich hier jetzt meinen Mund aufmach." Der Mann ist sichtlich bewegt. "Herr Pannermayr, sagen Sie uns: Wie soll es mit uns weitergehen?" Diese Frage konnte am Freitagnachmittag weder Oberbürgermeister Markus Pannermayr noch der eigentliche Ansprechpartner Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) beantworten.

MdL Josef Zellmeier und Pannermayr hatten den Umweltminister eingeladen, um mit Betroffenen, also Anwohnern in Öberau und Breitenfeld, über den geplanten Flutpolder zu sprechen. Der Redebedarf war groß: Zum einen sind die Betroffenen gegen die neue, große Variante, bei der ihre Anwesen von 3,20 Meter hohen Ring-Deichen umgeben werden, und zum anderen fühlen sie sich nicht gehört. Bei der Diskussionsrunde "Flutpolder: Überflüssige Monsterbauten oder überfällige Lebensretter?" der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung seien sie nicht zu Wort gekommen.

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