Pokémon Sechs Fragen an Yannick

Welche Sicherheitsmaßnahmen hast du getroffen?

Meine Karten liegen in einem Bankschließfach. Bei Feuer oder Einbruch sind sie zusätzlich über ihren echten Wert versichert.

Dein höchster Gewinn mit einer Karte?

Die teuersten Karten, die ich besitze, verkaufe ich nicht. Aber mein maximaler Gewinn direkt von Kauf zu Verkauf waren 5 000 Euro.

Wie sieht deine private Sammlung aus?

Ich besitze über 300 Karten mit 10er-Bewertungen, einige davon doppelt. Es gibt 180 holographische Karten der 1. Edition aus den ersten zehn Sets. Da bin ich kurz davor, alle zu besitzen. Zwölf brauche ich noch. Aber die Karten, die mir noch fehlen, gibt es nur zwei oder drei Mal in einer 10er-Bewertung auf der Welt. Die sind in Sammlungen weggesperrt und stehen nicht zum Verkauf.

Müsstest du noch arbeiten?

Ja, das schon. Ich könnte aber, wenn ich mich aufs Kaufen und Verkaufen konzentrieren würde, meinen Lebensunterhalt mit Pokémon bestreiten. Aber ich sehe die Karten als Frührente. Nur wie früh, ist die Frage.

Wie zeitaufwendig ist dein Hobby?

Wenn man Connections hat und weiß, wie und was man suchen muss, geht es. Ich investiere am Tag zwei bis drei Stunden. Wenn ich meinen Job kündigen würde, könnte ich mich länger damit beschäftigen, aber ich brauche das im Moment noch nicht.

Wohin geht der Trend?

Auf Youtube gibt es immer mehr Videos wie „Was sind deine Pokémon-Karten wert?“ mit Millionen von Klicks. An unbewertete gute Karten zu kommen, ist mittlerweile fast unmöglich. Das fällt sogar mir extrem schwer. Manchmal habe ich Glück und finde eine gute unbewertete Karte, aber nach über 20 Jahren wird es immer schwieriger und unwahrscheinlicher.

 
 
 

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