Am Donnerstag gegen 15 Uhr wurde ein 89-jähriger Mann aus Vilshofen laut Polizei von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen. Dieser gab an, dass eine Verwandte des Geschädigten einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat und zur Polizei nach Passau mitgenommen wurde. Dann meldete sich eine weinende Frau und gab sich als seine Verwandte aus. Sie bat darum, das Geld bereitzustellen, um ihr zu helfen. Nachdem zuerst 50.000 Euro gefordert wurden, einigte man sich schließlich auf 12.000 Euro, welche der 89-Jährige bereits bei der Bank abgeholt hatte. Am späten Donnerstagnachmittag sollte dann die Übergabe des Geldes erfolgen. Nach Bekanntwerden des Sachverhalts wurden von der Polizeiinspektion Vilshofen entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Übergabe des Geldes konnte schließlich verhindert werden. Die Ermittlungen hinsichtlich der Täter laufen noch.