OTH Regensburg Mikroorganismen helfen bei Energiewende

Ausgerüstet mit einer Schutzbrille zieht Mikrobiologin Annett Bellack Mikroorganismen in einer Spritze auf und injiziert sie in die Power-to-Gas-Anlage. Foto: gib

Regensburg könnte zur Keimzelle einer Zukunftstechnologie werden. Am Mittwoch ist an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg eine neuartige Power-to-Gas-Forschungsanlage in Betrieb genommen worden. Mikroorganismen produzieren darin grünes Gas.

Wenn Annett Bellack im weißen Kittel zur Spritze greift, denkt man eher an eine Arztpraxis als an die Energiespeichertechnologie. Doch die Mikrobiologin der Universität Regensburg pikst am Mittwoch keinen Menschen. Sie führt mit ihrer Spritze eine Flüssigkeit mit sogenannten Archaeen in einen Bioreaktor ein. Archaeen sind Mikroorganismen und gehören zu den ältesten Lebewesen der Welt. Einige von ihnen haben eine besondere Eigenschaft: Sie produzieren Methan. Diese Fähigkeit macht sich ein Team um Michael Sterner, Professor für Energiespeicher und Energiesysteme an der OTH Regensburg, zunutze.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 16. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 16. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading