Oberliga 2:10-Klatsche für Eisbären - EVL und DSC siegen

Nach dem 6:1-Sieg im Freitagabendspiel gegen Waldkraiburg konnte der EVL wieder jubeln. Foto: Georg Gerleigner

Die Eisbären Regensburg müssen gegen Rosenheim eine 2:10-Klatsche hinnehmen und bestätigen den Negativtrend der letzten Wochen. Deggendorf bleibt nach dem 4:3-Sieg Spitzenreiter, auch Landshut siegt und springt auf den dritten Tabellenplatz.

Ein echtes Debakel mussten die Fans der Eisbären Regensburg erleiden. Die Hausherren aus Rosenheim schraubten das Resultat bis auf 10:2 (2:0, 5:1, 3:1). Die Eisbären, die wegen Personalsorgen nur vier Stammverteidiger in ihren Reihen hatten, mussten einige Umstellungen vor der Partie vornehmen. Der Ansturm der Gastgeber ließ sich nicht lange erfolgreich stoppen. Innerhalb von zwei Minuten schnürte Thomas Reichel einen Doppelpack zum 2:0. Bis zur Pause ergaben sich dennoch noch Gelegenheiten, um zu verkürzen, doch die Eisbären waren vor dem Tor nicht konsequent genug. Die zwei Tore Führung ging zur Drittelsirene durchaus in Ordnung. Früh im zweitem Drittel dann der nächste Nackenschlag: Draxinger traf von der blauen Linie mit einem satten Schlagschuss. Nur 28 Sekunden nach dem 3:0 gewann Nikola Gajovsky einen Zweikampf hinter dem Tor, Arnoldas Bosas bekam den Puck und Rückkehrer Leopold Tausch weckte mit dem verwerteten Querpass nochmal Hoffnung. Wenzel traf dann im Powerplay per Nachschuss. Endgültig entschieden war alles nach 27 Minuten, als Echtler einen Penalty verwandelte. Noch vor der zweiten Pause erhöhten Daxlberger und Reichel auf 7:1. Auf dem Weg in die Kabine kassierte dann Trainer Heiss eine Spieldauer wegen Schiedsrichterbeleidigung. Dazu kamen weitere Strafen und so durften Bergmann und Daxlberger auf 9:1 erhöhen, ehe Bosas sein 31. Saisontreffer gelang. In der 52. Minute erzielte Wenzel den 10:2-Endstand. Trotz der deutlichen Niederlage verändert sich die Tabellenposition der Eisbären nicht. Die Regensburger stehen auf Rang sechs, nun punktgleich mit dem Siebten aus Sonthofen.

Einen knappen Sieg konnte Spitzenreiter Deggendorfer SC einfahren. Nach 60 Minuten gegen den EV Lindau Islanders lautete der Endstand in Deggendorf 4:3 für die Gastgeber. Die Gäste aus Lindau hatten jedoch den besseren Start. In der neunten Minute traf Farny zum ersten Treffer der Begegnung ins Deggendorfer Netz. Knappe zehn Minuten später erhöhte Mlynek auf 0:2, ehe Paul nur eine Minute später sogar das 0:3 für Lindau erzielen konnte. Das erste Drittel endete mit einem drei-Tore-Rückstand für den DSC denkbar schlecht. Doch sie gaben sich nicht auf und kamen stark aus der ersten Drittelpause. Durch die Treffer von Dimitri Litesov und Kapitän Andreas Gawlik kamen die Deggendorfer auf 2:3 ran. Im finalen Drittel trafen die Deggendorfer wieder doppelt und drehten die Partie. Milos Vavrusa erzielte den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 3:3. Den Endstand zum 4:3 erzielte dann Robert Peleikis in der 54. Spielminute. Mit diesem Sieg konnten die Deggendorfer die Tabellenführung verteidigen. Mit nunmehr 57 Punkten hat Deggendorf nun einen Abstand von drei Punkten auf den Zweiten,  den Starbulls Rosenheim.

Der EV Landshut gewann gegen den EHC Waldkraiburg mit 6:1. Nachdem der EVL sogar mit 0:1 in Rückstand geraten war. In der zwölften Spielminute traf Kaltenhauser. Noch im ersten Drittel begann die Landshuter Aufholjagd. Maximilian Kesser traf zum 1:1-Ausgleich. Leihspieler Viktor Lennartsson erhöhte dann im zweiten Drittel auf 2:1 und Peter Abstreiter traf, auch noch im zweiten Durchgang, zum 3:1. Im letzten Drittel traf dann wieder Peter Abstreiter mit seinem zweiten Treffer der Partie und erhöhte auf 4:1. Youngster Alexander Ehl, der in den vergangenen Wochen seinen Vertrag in Landshut verlängert hatte, traf in der 44. Spielminute zum 5:1. Auch Maximilian Forster traf noch ein zweites Mal an diesem Abend. Er markierte den Treffer zum Endstand zum 6:1-Sieg der Landshuter. Der EVL steht inzwischen auf dem dritten Tabellenplatz und hat nach dem Positivlauf der vergangenen Wochen nur noch einen Zähler Rückstand auf den Zweiten aus Rosenheim.

Fotos: Georg Gerleigner

 
 

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