Oberammergau "Wilhelm Tell" als Breitwandspektakel

Beim Rütlischwur im apokalyptischen Bühnenbild: Frederik Mayet (Werner Stauffacher, links), Cengiz Görür (Arnold vom Melchtal), Anton Preisinger (Walther Fürst). Foto: Arno Declair

Christian Stückls Inszenierung von Schillers Schweiz-Klassiker ist auch ein Schaulaufen für Jesus.

Wenn der Held auf dem Weg zur hohlen Gasse den Qualm der verbrannten Hütten durchschreitet, erinnert er an einen Rächer eines Italo-Westerns. Auch sonst meiden Regisseur Christian Stückl und sein Ausstatter Stefan Hageneier, was Friedrich Schiller für sein Spätwerk "Wilhelm Tell" an Szenerie vorschwebte.

Der Vierwaldstättersee, den bei Schiller ein Fischer mit den Worten "Es lächelt der See, er ladet zum Bade" besingt, kommt nicht vor. Stattdessen erstreckt sich über die gesamte Breite des Passionstheaters eine Trümmerlandschaft.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. Juli 2018.

 
 

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