Nach Kung-Fu-Tritt Schalke-Torhüter Nübel für vier Spiele gesperrt

Schalkes Torwart Alexander Nübel wurde für vier Spiele gesperrt. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa

Gelsenkirchen - Nach seinem Kung-Fu-Foul ist FC Schalkes Torhüter Alexander Nübel für vier Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 23-Jährige eine Geldstrafe von 12.000 Euro zahlen, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

"Wir haben das Strafmaß akzeptiert", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider der "Bild". Nübel war beim 0:1 gegen Bundesliga-Kontrahent Eintracht Frankfurt Gegenspieler Mijat Gacinovic mit dem Fuß gegen die Brust gesprungen und in der 67. Minute von Schiedsrichter Felix Zwayer mit Rot des Feldes verwiesen worden.

Nübel hatte sich danach persönlich und öffentlich entschuldigt. "Es geht um das, was Alex bereits gesagt hat: Am Ende geht es um die Gesundheit von Gacinovic – das ist das Wichtigste." Den Frankfurtern sprach Schneider ein "großes Kompliment für deren Sportsgeist" aus: "Es kamen zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Vorwürfe in Richtung von Alex Nübel. Besser geht's nicht, so muss man miteinander umgehen."

Nübel verpasst somit die beiden letzten Spiele des Jahres in Wolfsburg und gegen den SC Freiburg sowie die beiden ersten Duelle der Rückrunde gegen Borussia Mönchengladbach und beim FC Bayern München. Gerade letzteres wäre brisant gewesen. Nübel, der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert hat, wird seit Monaten mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.

 

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